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Orchideen und Ihre Temperaturansprüche

Welche Temperatur ist ideal für meine Orchidee

Wie oft hat man sich die Frage gestellt: ich habe eine Orchidee gekauft, sie hat so schön geblüht. Nun sind schon viele Monate oder Jahre vergangen und sie möchte einfach nicht blühen. Oft liegt es nicht an der eigentlichen Pflege der Orchidee. Auch wenn das Licht und die Luftfeuchtigkeit stimmen braucht die Orchidee ihre besondere Temperatur um die Blüten auszubilden. 

Hier muss man die unterschiedlichen Temperaturanspüche der Orchideen verstehen. Bereits beim Kauf sollte man sich informieren, welche Orchidee man kauft und ob man die passenden Lebensbedingungen zuhause bieten kann. Beim Orchideenzüchter erfährt man fast immer um welche Orchidee es sich handelt. 

Man kann die Orchideen nach Ihren Temperaturansprüchen in folgende Gruppen gliedern:

  • kälteliebende (kryophile) oder Kalthaus-Orchideen
  • temperiert kalt/warm (intermediäre) oder Wechselwarm/Wechselkalt-Orchideen
  • wärmeliebende (thermophile) oder Warmhaus-Orchideen

Kalthaus-Orchideen

Kalthaus-Orchideen kommen in den Alpinen Regionen vor. Sie wachsen hoch in den Bergen, wo die Temperatur nicht über 20°C hoch klettert.  Solche Orchideen benötigen einen Tag-Nacht Temperatur-Unterschied von 6-8 °C. Das heisst: wenn man solche Orchidee zuhause kultivieren möchte, dann sollte ein Zimmer gewählt werden in dem max. 20° warm wird und nachts bis 12° abkühlt. Das wird bei uns zu Hause fast unmöglich sein. Man könnte die Kalthaus-Orchideen auch über Nacht nach draussen stellen oder man richtet besondere Kühlanlagen für den Standort solcher Orchideen ein. 

Beispiele: Odontoglossum, Miltonia, Pleione, manche Dendrobium Nobile Arten, viele Paphiopedilum mit hellen, marmorierten Blättern. 

Wechselkalt/Wechselwarm Orchideen

Temperiert warm zu haltende Orchideen kommen in den tropischen Bergregionen vor und vertragen hohe Temperaturunterschiede und brauchen diese sogar. Dadurch wird der Blütenwachstum angeregt. Die kalt/warm temperierten Orchideen können ab Mitte Mai bis in den späten Herbst auch draussen stehen bleiben. 

Solche Orchideen sind meistens robuster gebaut, haben größere Pseudobulben. Die Blätter sind etwas fester und haben helle oder marmorierte Farbe. 

Beispiele: Cattleya, Paphiopedilum, Oncidium

Warmhaus-Orchideen

Warmhaus-Orchideen kommen ursprünglich aus dem tropischen Tiefland, wo hohe Luftfeuchtigkeit und immer hohe Temperaturen  herrschen. Temperaturabfall ist hier sehr gering, so wachsen und blühen die Orchideen ohne Ruhephasen das ganze Jahr über. Wärme liebende Orchideen haben oft dunkel grüne Blätter. Diese sind meistens nicht so dick und sehr biegsam. Solche Orchideen vertragen übermäßiges Giessen besser.

Beispiele: Phalaenopsis, Dendrobium, Dendrobium-Phalaenopsis, manche Vanda

Die Tabelle soll dir einen Überblick über die Gliederung verschiedener Orchideen bieten. 

Diese Angaben gelten jedoch für Naturorchideen oder Ihre Primärhybriden. Viele typische Phalaenopsis-Hybriden aus dem Baumarkt sind so gezüchtet, dass sie einfacher unter unseren Bedingungen zuhause zu halten sind. Sie haben keine großen Ansprüche und blühen jedes Jahr.

Welche Erfahrungen hast du mit deinen Orchideen gemacht? Hast du auch welche die etwas anspruchsvoll sind und einfach nicht blühen möchten. Oder hast du Orchideen, die jedes Jahr pünktlich zur selben Zeit dir wunderschöne Blüten schenken? Schreib mir gerne ein Kommentar, es würde mich freuen!

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